Vintage Computing Carinthia 
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Commander X16
Commodore 64 Starter Guide
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VICE Emulator (Linux, Windows, Mac)
- Wil's Pick: Version 3.2 native für Windows WinVICE-3.2-x86.7z
- Vorteile der Version 3.2: Filebrowser erlaubt Kopieren und Einfügen von Ordnernamen (in späteren Versionen entfernt)
- Einzelschritt-Debugger mit Speicher- und Dissassembly-Ansicht (in späteren Versionen nicht verfügbar)
- oder neueste Version https://vice-emu.sourceforge.io/, der 64er-Emulator ist x64sc
- Vorteile der neuesten Version: genauere Emulation bei Hardware-Tricks
- Besser für Streaming geeignet
- Empfehlung: Umstellen der Shortcuts:
- Alt+O to open settings
- Klicke auf Host -> Hotkeys -> Load from
- auf bin klicken, dann in das Verzeichnis von VICE, dann auf C64
- gtk3-winvice-legacy.vhk auswählen
- Dann unter Settings auf Save Settings klicken
- VICE Keyboard Layout
-
Ein Spiel/Programm laden und starten
- die .PRG oder .D64 Datei auf VICE ziehen, diese wird dann geladen und automatisch gestartet
-
Programmieren
- BASIC: entweder direkt im (emulierten) C64 entwerfen oder etwas komfortabler mit CBM prg Studio
- für C wird der cc65-Cross-Compiler empfohlen, Programm wird mit normalem Texteditor erstellt
- Assembler: Viele verschiedene Programme, Wil's Pick: ca65 (Teil der cc65-Suite) gemeinsam mit LAMAlib
- Docker-Container mit Tools, darunter cc65 und LAMAlib:
docker run --rm vintagecomputingcarinthia/c64build
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Grafiken erstellen
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Musik und Sounds
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Erstellen von virtuellen Disketten (Standardformat .d64)
- im VICE Alt+8 drücken, gewünschten Dateinamen eingeben und auf "Create Image" klicken, oder
- das Tool DirMaster installieren, damit können Disks, erstellt und Files per Drag-and-Drop zwischen Diskette und OS hin-und herkopiert werden, oder
- das Kommandozeilentool c1541 (wird bei VICE mitinstalliert) erlaubt das Erstellen von Disketten und deren Inhalten
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Hardware
- Original-Netzteil fehleranfällig, möglicher Ersatz
- neuer Joystick: Arcadr, z.B. im SinTech Shop
- SD-Karten-Laufwerk SD2IEC, kein 1541er Emulator sondern ein IEC-Laufwerk für SD-Karten. Kann .d64, .d71, .d81 Images mappen
- Fehlerdiagnose mit der Pictorial C64 Fault Guide
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Sonstiges
Commodore 128 Starter Guide
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VICE C128 Emulator (Linux, Windows, Mac)
- Wil's Pick: Version 3.2 native für Windows WinVICE-3.2-x86.7z, Emulator ist x128
- Vorteile der Version 3.2: Filebrowser erlaubt Kopieren und Einfügen von Ordnernamen (in späteren Versionen entfernt)
- Einzelschritt-Debugger mit Speicher- und Dissassembly-Ansicht (in späteren Versionen nicht verfügbar)
- Tastaturmapping von Wil in Verzeichnis WinVICE-3.2-x86-r34842/C128 speichern
- oder neueste Version https://vice-emu.sourceforge.io/, der 64er-Emulator ist x128
- Vorteile der neuesten Version: genauere Emulation bei Hardware-Tricks
- Besser für Streaming geeignet
- Empfehlung: Umstellen der Shortcuts:
- Alt+O to open settings
- Klicke auf Host -> Hotkeys -> Load from
- auf bin klicken, dann in das Verzeichnis von VICE, dann auf C128
- gtk3-winvice-legacy.vhk auswählen
- Dann unter Settings auf Save Settings klicken
- VICE Keyboard Layout
-
Ein Spiel/Programm laden und starten
- die .PRG oder .D64 Datei auf VICE ziehen, diese wird dann geladen und automatisch gestartet
-
Programmieren
- BASIC: entweder direkt im (emulierten) C128 entwerfen oder etwas komfortabler mit CBM prg Studio
- für C wird der cc65-Cross-Compiler empfohlen, Programm wird mit normalem Texteditor erstellt
- Assembler: Viele verschiedene Programme, Wil's Pick: ca65 (Teil der cc65-Suite) gemeinsam mit LAMAlib
- LAMAlib-Command zum Erzeugen eines C128-Programms: ass -128 file.s
- Typischer Speicherbereich für kurze Assemblerprogramme: $1300-$17ff
- Ausschalten der Sprite-Routinen im IRQ um direkt die Spritepositionen im VIC-Register zu setzen: POKE $0A04,0
- Ausschalten der Shadow-VIC Routinen im Kernal: POKE $d8,$ff
- nützliche VDC-Routinen
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Grafiken erstellen
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Musik und Sounds
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Erstellen von virtuellen Disketten (Standardformat .d64)
- im VICE Alt+8 drücken, gewünschten Dateinamen eingeben und auf "Create Image" klicken, oder
- das Tool DirMaster installieren, damit können Disks, erstellt und Files per Drag-and-Drop zwischen Diskette und OS hin-und herkopiert werden, oder
- das Kommandozeilentool c1541 (wird bei VICE mitinstalliert) erlaubt das Erstellen von Disketten und deren Inhalten
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VC1571
- 1571er auf zweiseitigen Modus stellen: OPEN1,8,15,"U0>M1":CLOSE1
CPM Starter Guide
Amstrad CPC Starter Guide
Amiga Starter Guide
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Emulatoren
- WinUAE – Gold-Standard, Windows-only. Extrem konfigurierbar, Cycle-exact, eingebauter Debugger. Steilste Lernkurve.
- FS-UAE – Cross-Platform (Windows, Mac, Linux). Benutzerfreundlicher, OpenRetro-Spieldatenbank, basiert auf dem WinUAE-Kern.
- Amiberry – Optimiert für Raspberry Pi / ARM. Basiert ebenfalls auf WinUAE.
- Amiga Forever – Kommerzielles Paket mit lizenziertem Kickstart-ROMs und vorkonfiguriertem WinUAE. One-Click-Lösung.
- Alle Emulatoren benötigen Kickstart-ROMs (legal über Amiga Forever oder eigene Dumps von Originalhardware).
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Modelle und Chipsets – Kurzüberblick
- OCS (Original Chip Set): A500, A1000, A2000 – 32 Farben aus 4096, 68000 CPU. Die Standard-Zielplattform.
- ECS (Enhanced Chip Set): A500+, A600, A3000 – Inkrementelle Verbesserungen (z. B. bis zu 2 MB Chip-RAM), neue Videomodi.
- AGA (Advanced Graphics Architecture): A1200, A4000, CD32 – 256 Farben aus 16,8 Mio. (bis zu 262.144 in HAM8), 68020/040 CPUs.
- Audio ist auf fast allen Modellen identisch: Paula-Chip, 4 Kanäle, 8-Bit PCM Samples. (A1000 ohne Software-Audio-Filter).
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Ein Spiel/Programm laden und starten
- .ADF-Datei (Amiga Disk File) als Diskette einlegen, oder
- Verzeichnis als Festplatte mounten und Programm aus der Shell starten
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Programmieren
- Assembler: vasm (vasmm68k_mot für Motorola-Syntax) gemeinsam mit vlink als Linker. Portabel, aktiv gepflegt, unterstützt 68000–68060. Kompatibel mit klassischen Devpac/ASM-One Quelltexten.
- C: vbcc – Optimierender Cross-Compiler von Volker Barthelmann (selber Autor wie vasm/vlink). Erzeugt kompakte Binaries, unterstützt Kickstart 1.3 bis AmigaOS 3.x. Oder Bebbo's GCC – GCC-basiert, größeres Ökosystem, erforderlich für ACE-Engine.
- BASIC: AMOS (anfängerfreundlich, spieleorientiert) oder Blitz Basic (schneller, Inline-Assembler, Open Source als AmiBlitz3).
- Game Engines: Scorpion Engine (visueller Editor, Windows IDE, erzeugt Games für OCS bis AGA), ACE (C-Bibliothek, benötigt Bebbo's GCC), Sevgi Engine (C-basiert, Tiled-Import, ptplayer integriert).
- VS Code Integration: Amiga Debug Extension – GCC 14.2, Source-Level-Debugging mit WinUAE, Grafik-Debugger mit Copper/Blitter-Visualisierung.
- Referenz: Amiga Hardware Reference Manual (online)
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Grafiken erstellen
- Deluxe Paint – Das klassische Amiga-Grafikprogramm. Unter Emulation verwenden (DPaint IV AGA für AGA-Maschinen).
- DPaint.js – Moderner Browser-basierter DPaint-Klon. Liest/schreibt IFF ILBM, eingebauter Amiga-Emulator-Preview. Hervorragend für Cross-Development.
- GrafX2 – Freies Pixel-Art-Programm, inspiriert von DPaint und Brilliance.
- Multipaint – Multi-Plattform Retro-Pixel-Editor, unterstützt auch Amiga-Constraints.
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Musik und Sounds
- ProTracker – Der legendäre 4-Kanal MOD-Tracker. Unter Emulation oder als Clone für moderne Plattformen.
- BassoonTracker – Browser-basierter ProTracker-Klon in JavaScript. Spielt und editiert .mod-Dateien.
- OctaMED – Erweiterter Tracker mit 4–8+ Kanälen und MIDI-Support.
- ptplayer von Frank Wille – ProTracker-Replay-Routine in 68000 Assembler, Public Domain, funktioniert mit vasm und vbcc/GCC. Standard für Musik-Einbindung in eigenen Programmen. Auf Aminet verfügbar.
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Erstellen von virtuellen Disketten (Standardformat .adf)
- In WinUAE/FS-UAE können ADF-Dateien direkt erzeugt werden
- Alternativ: Verzeichnis als Amiga-Festplatte mounten (einfacher für Entwicklung)
Atari Starter Guide
- Emulator
- Books
- Musik
- Videos
Commander X16 Starter Guide
Der Commander X16 ist ein moderner 8-Bit-Hobby-Computer von David Murray (The 8-Bit Guy). WDC 65C02S CPU @ 8 MHz, VERA-FPGA für Grafik/Sound/SD-Karte, Yamaha YM2151 FM-Synthesizer. Läuft erweitertes Commodore BASIC V2. Kein C64-Klon – eigenes Memory-Layout, eigene I/O-Adressen, eigene Grafik-/Sound-Architektur. KERNAL-Aufrufkonventionen sind aber weitgehend Commodore-kompatibel.